Selbst Lehrer entpuppen sich neuerdings leider als Spielekiller.
Während des laufenden Politikunterrichts kamen wir in ein Gespräch über das Thema “Winnenden”.
Dabei erwähnte ich die Sinnlosigkeit des Begriffs “Killerspiele”, worauf mein Politiklehrer das aus den Medien hinlänglich bekannte Gewäsch abzuspielen begann. Den genauen Wortlaut kann ich leider nicht mehr wiedergeben, aber er enthielt die Satzteile:
Macht aggressiv
Bildet zum töten aus
Man trainiert zielgerichtetes Schießen.
Das Beispiel Counter-Strike
Nachdem ich die üblichen Argumente verfeuert hatte, fragte ich ihn ob er überhaupt schon einmal so ein Spiel gesehen oder gar gespielt hat. Die Antwort -
Eeeeh… Nein.
- führte bei mir zum heftigen Wunsch meinen Festplattenwartungshammer zu benutzen – den ich unglücklicherweise nicht dabei hatte. Gerade die Lehrer und vor allem Politiklehrer und Referendare in einem solchen Fach sollten dazu in der Lage sein ihre Meinung selbstständig zu bilden. Um das wenigstens bei meinem Exemplar zu erreichen wird er sich auf meiner nächsten LAN Party einfinden um einmal live Killerspiele zu sehen.
Happy killergame playing
Rem0te