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Archive for the ‘Grey-hats’ Category

Wetterbericht

Tuesday, April 20th, 2010

Kommt nach dem Vulkanausbruch der erhoffte Ascheregen für Europa?

Greetz,
Morphi

Easterhegg 2010 – Das wars

Monday, April 5th, 2010

Easterhegg 2010 – Das Fazit
Neben den erwähnten Fuckups die sich durch die Orga zogen und das Event aus Engelsicht zu einem phänomenalen Beispiel der Serie “How to not organizse an event” machten, gab es auch eine Reihe positiver Dinge denen allen voran das Batch steht.

Das Lob dafür gebührt ganz klar Schneider und Lilafisch aus dem Chaos München, die viel Zeit und Arbeit investiert haben um etwas möglich zu machen, das die Hamburger im letzten Jahr nicht hinbekommen hatten.  Die Zusatzkits, die rasend schnell ausverkauft waren, können beim Chaos München nachbestellt werden. Einen Preis weiß ich zurzeit noch nicht, werden den Beitrag aber ggf. updaten. Meinen Code habe ich mittlerweile auch hier online gestellt.

(Um das Bage zu bestücken müsst ihr die Pakete avrdude, avr-gcc und avr-libc installieren!)

Eine wunderbare Idee war auch der Ballpool zwischen Lounge und dem Treppenhaus. In den frühen Morgenstunden (9:00 aufwärts) konnte man dort hin- und wieder auch auf schlafende Hacker treffen. Das wäre vielleicht auch eine Idee für den nächsten C3. Wieviele Bälle brauch mal wohl um das Hackcenter zu füllen?

Eine weitere Kuriosität war die Nerdschleuder. Ein aus drei Ringen bestehende Konstruktion die dem Insassen (oder das Opfer?) ermöglicht sich auf jeder Ackse um 360° zu drehen. In diesem Zusammenhand interessiert es mich welche Wette Schneider verloren hat, der mitten in Rays hochinteressantem Nicht-Lockpickingvortrag reinplatze und eine langen, blaue Unterhose, Socken und einem Supermanshirt trug. Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein! Es ist Superschneider!

Ray demonstrierte in seinem Vortrag unter anderem wie man den klassischen Hotelzimmertresor, den man in Hotels der Mittelklasse findet, mit sehr subtilen Mitteln öffnet.

Grundsätzlich geht dies nicht bei jedem x-beliebigem Gerät, sieht aber, wenn es funktioniert, lustig aus und sorgt beim Besitzer für ein langes Gesicht. Man brauch im Prinzip nur einen geziehlten Schlag oder die gute alte Gravitation um die Tür zu öffnen. Bei Tresoren dieser Art gibt es einen Magneten der bei entsprechender Eingabe des richtigen Codes den Riegel nach unten zieht und somit die Türöffnung freigibt. Da die Feder, die in diesen Tresoren die Sperre für den Türöffner freigibt, meist sehr schwach ist, kann durch ein einfaches Schlagen an die richtige Stelle der Tresor bereits geöffnet werden. Alternativ kann man ihn auch in die Hand nehmen, schnell nach unten bewegen und dann schlagartig hochziehen. Auf dem Nullpunkt dieser Bewegung, also sehr kurz nach dem Ruck nach oben, muss man am Griff drehen und die Tür öffnet sich.

Ebenfalls erwähnenswert finde ich einen der letzten Vorträge der sich mit dem Verhalten bei Zusammenstößen mit der Polizei auf Demonstrationen auseinandersetzte. Speziell ging es um den Fall das man in Gewahrsam genommen wird, was die Polizei darf und was nicht und um das Verhalten bei Hausdurchsuchungen. Bei letzterem würde ich jedem der sich für das Thema interessiert noch diesen Vortrag vom 23C3 ans Herz legen. Er stammt von Udo Vetter vom Lawblog.

Im Endeffekt war die Veranstaltung aus Fnord- und Vortragssicht ein klarer Erfolg, aus organisatorischer Sicht aber ein einziges Chaos. Nächstes Jahr trifft man sich in Hamburg.

Happy easterhegging
Rem0te

Easterhegg 2010 – Ein Meilenstein im Logbuch

Saturday, April 3rd, 2010

Ich habe in diesem Jahr wieder an der über Ostern stattfindenen Veranstaltung des CCC, dem Easterhegg, teilgenommen. Da der Veranstaltungsort in geraden Jahren immer an einen anderen ERFA vergeben wird, reiste ich zu diesem Zweck nach München.

Da ich im letzten Jahr auch als Engel tätig war, hatte ich mich entschlossen mich und meine Freundin ebenfalls wieder dafür anzumelden. Zudem hatte ich den Chaos München schon einmal besucht und kannte daher einige Leute.

Lange Rede kurzer Sinn: Einiges ist bereits schiefgelaufen und ich habe heute am zweiten Tag den Engeljob entgültig geschmissen. Die einzelnen Gründe dafür und warum dieses Easterhegg diesen Titel verdient hat sind nachfolgend gelistet. Ich bitte doch zunächst darum sich ein Getränk kaltzustellen. Das wird später nötig.

Internet
Da keine Glasfaser verlegbar ist wurde das EH über Kupfer angebunden. Das führte bei 350 Besuchern nicht nur zu regelmäßigen Ausfällen des Netzzugangs sondern, sofern dieser funktionierte, auch zu unten stehenden Latenzen. (Stand 03.04 – 20:20)

64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=1 ttl=53 time=4198 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=2 ttl=53 time=4037 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=3 ttl=53 time=4018 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=4 ttl=53 time=4566 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=7 ttl=53 time=2250 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=9 ttl=53 time=1106 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=14 ttl=53 time=169 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=15 ttl=53 time=230 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=17 ttl=53 time=211 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=21 ttl=53 time=222 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=22 ttl=53 time=243 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=26 ttl=53 time=187 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=27 ttl=53 time=182 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=28 ttl=53 time=160 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=29 ttl=53 time=173 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=30 ttl=53 time=170 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=31 ttl=53 time=157 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=32 ttl=53 time=176 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=34 ttl=53 time=285 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=35 ttl=53 time=327 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=36 ttl=53 time=1191 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=37 ttl=53 time=2143 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=40 ttl=53 time=733 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=42 ttl=53 time=751 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=43 ttl=53 time=1280 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=44 ttl=53 time=658 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=45 ttl=53 time=277 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=47 ttl=53 time=938 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=49 ttl=53 time=209 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=50 ttl=53 time=205 ms
64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=51 ttl=53 time=224 ms
^C64 bytes from ww-in-f104.1e100.net (209.85.229.104): icmp_seq=53 ttl=53 time=186 ms

— google.de ping statistics —
53 packets transmitted, 32 received, 39% packet loss, time 77112ms
rtt min/avg/max/mdev = 157.967/996.242/4566.189/1327.742 ms, pipe 5

Angepingt wurde google.de. Ich war Stellenweise nicht dazu in der Lage per SSH auf meinen Server zuzugreifen. Die Verbindung kassierte mittendrinnen Timeouts. An Tunnneln war garnicht zu denken. Ich bin im Moment mit dem Hotel WLAN unterwegs.

Frühstück und Getränke
Die Lokation, das EineWeltHaus, war augenscheinlich an die Bedingung geknüpft, dass das Restaurant des Hauses die Bewirtung und damit auch das Frühstück übernimmt. “Frühstück” wird hier allerdings sehr eigenwillig interpretiert.
Zwei Sorten harte Brötchen (Mit sehr viel Glück gab es Ofenfrische), zwei Eimer Magerine, ein Klotz Butter, zwei große Glasschalten die eine mit Wasser gestreckte, marmeladenähnliche Stubstanz enthielten, Wurst und Käse sowie etliche Liter fettarme, haltbare Milch und Cornflakes. Weiterhin eine dünne Pampe mit schwarzer Farbe, die entferhnt an Kaffee erinnerte.

Aufgefüllt wurde das Frühstück nur hin und wieder. Lediglich Brötchen kamen Regelmäßig. Wasser oder gar Säfte gab es garnicht. Man hatte allerdings die Option diese auf eigene Kosten zu bestellen.

Engel

Als Engel war man in mehrerlei Hinsicht direkt angeschissen. Hatte man zu Beginn des Heggs Schicht, so konnte man keines der auf 100 Stück limitierten Zusatzkits erhalten. Großes Kino.

Es gab für die mehr als 20 Engel weder einen Himmel wo diese ihre Sachen sicher lagern konnten. Man musste seinen Kram also immer bei sich tragen weil Eingang erwähnt wurde das im EineWeltHaus Sachen gelegenetlich gestohlen werden. Zudem gab es keine Versorgung für die Engel (Wasser z.B.).

Die beiden Erzengel, von denen einer nur – Ich zitiere wörtlich – “selten im Club rumhängen würde”, bekamen zwar im Gegensatz zum letzten Jahr einen Engelplan auf die Reihe, allerdings schien dieser für manche Engel nur eine marginale Bedeutung zu haben. Auch wenn die beiden es das erste mal machen, so hätten die wenigstens die Dinge die auf dem Engeltreffen von ihnen als Regel definiert wurden, einhalten sollen. Dazu gehörten Beispielsweise getrennte Kassen für Tschunk und Mate an der Bar. Weder der Erzengel noch der “Barkoordinator” sind im Verlauf des gestriegen Abends mit besagter Kasser aufgetaucht.

Ein Fuckup aller erster Güte hat der besagte Barkoordinator produziert. An dieser Stelle bitte ich den geneigten Leser das eingangs erwähnte Getränk aus seiner Kühleinheit zu befreien und sich dazu Chips, Popcorn oder sonstige Kabberein zu holen.

Zunächst wurde am ersten Tag in einem Barkoordinationstreffen festgelegt wie die Schichten an diesem ersten Tag zu besetzten sind. Dabei machten wir aus ab 19:00 die Bar zu übernehmen und ab 21:00 weiterzuführen. Im weiteren Verlauf des Tages warf ich einen Blick auf den Schichtplan und stellte fest, das weder meien Freundin noch ich eingetragen waren. Vielmehr hatten sich andere den offenbar unbeschriebenen Slot geholt.

Nach einigen Querelen mit dem Barkoordinator konnten wir diese Schicht schließlich doch beginnen.

Da unsere Ablösung am Ende der besagten Schicht es nicht für nötig erachtete Termingerecht zu erscheinen und erst eine Dreiviertelstunde später alleine (!) die Bar aufsuchte, entschlossen wir uns die Bar bis um 0:30 weiterzuführen und die Schicht dann zu übergeben. Dies geschah reibungslos. Es wurde zudem vereinbart das wir am Samstag, dem zweiten Tag, die Barschichten zugunsten derjenigen, deren Schicht wir übernommen hatten, abgeben würden. Auch das war kein Problem.

Beim Blick auf den Schichtplan am heutigen Nachmittag stellte ich fest das alle unsere Barschichten von besagten Leuten gestrichen wurden. Dies schließt sowohl die Schicht heute – wie vereinbart – als auch die morgige ein. Da weder ein Gespräch mit dem Barkoordinator, noch mit dem Erzengel, noch mit der Orgakoordinatorin etwas brachte, habe ich bis auf weiteres sämtlich Schichten, inklusive der an der Kasse, aus dem Plan genommen. Es hält sich niemand an den Plan und daher gehe ich davon aus das sich jemand finden wird…nur sicher nicht mehr ich.

Shirts
Das alles wäre auch kein großes Drama gewesen, wenn wir als Engel wenigstens IRGENDETWAS für die investierte Engerie bekommen hätten. Es gab aber kein Wasser. Keinen Himmel. Nichtmal Engelshirts. Wenn ich auf einer Chaosveranstaltung arbeite anstatt meine Urlaubstage zu genießen, dann erwarte ich effektiv irgendwas als Ergebniss für die investierte Energie zu erhalten. Aber da war nichts. Nicht einmal die Barschichten wie wirklich Spaß machten und eine Art Benefit darstellten mit ich mich auch zufriedengegeben hätte.

Zwar wird es für die Engel eine “Überraschung” am Schluss geben, doch weiß ich bereits wie diese Aussehen wird. Der Fairness halber werde ich diese hier nicht preisgeben.

Was ich Lobenswert finde ich das kompetente Verhalten des einen Erzengels vor Ort (Der der “wenig im Club ist”) und das Schnitzel der Weltwirtschaft (Des erwähnten Restaurants im EineWeltHaus). Die Idee mit den Badges war ebenfalls nett. Mein Kompliment an Schneider und alle andere die das Organisiert und bereitgestellt haben. Meinen Code stelle ich später online.

Den morgigen Tag werde ich im deutschen Museum, an der Isar oder im englischen Garten verbringen. Nur ganz sicher nicht auf dem Easterhegg.

Der Chaos ERFA München hat mit diesem Easterhegg bis jetzt nur eines erfolgreich erreicht. Einen Meilenstein in meinem Eventlogbuch als schlechtestes Event das ich jemals Besucht habe. Nächstes Jahr kommt das Hegg wieder nach Hause.

Bite my shiny metal ass
Rem0te

Your tax at work I

Thursday, March 4th, 2010

Der Außenzaun der Untersuchungshaftanstalt Hamburg

Und ja, das zweite IST eine Hecke mit Zaun.

Happy “hacking”
Rem0te